Rettungsschwimmer an den dänischen Stränden

Gepostet d. 20/06/2019
Rettungsschwimmer an den Stränden sorgen für mehr Sicherheit und beugen Unglücke vor.

Gehe an einem der dänischen Strände baden. Der Sommer ist endlich in Dänemark angekommen und die Rettungsschwimmer bereiten sich auf die kommende Badesaison vor. Am Strand ist es immer lustig, aber es ist auch sehr wichtig, dass man sicher ist. Sucht einen Strand aus, an dem es Rettungsschwimmer gibt, die euch mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Die Aufgabe der Rettungsschwimmer ist es zu retten, Erste Hilfe zu leisten und die Besucher über Gefahren aufzuklären und zu informieren.

In Dänemark gibt es 59 Strände, an denen es Rettungsschwimmer gibt. Das Ziel dieser ist es, dich vorzubereiten, sodass du deinen Ausflug an den Strand genießen kannst und nicht am Ende gerettet werden musst. In den vergangenen 21 Jahren wurde viel mit der Sicherheit während des Badens gearbeitet, welches zu einer positiven Entwicklung geführt hat, nämlich dass Dänen sich heutzutage bewusster und sicherer an den Stränden aufhalten.

Es ist wichtig, die 5 Bade-Ratschläge zu kennen, damit du Unglücken einfacher aus dem Weg gehen kannst. Diese klären darüber auf, wie du dich am Strand verhalten solltest, und worauf du besonders achten musst. Wenn man die 5 Bade-Ratschläge beherzigt, steht einem sicheren Badebesuch in und am Meer nichts mehr im Wege.

Die 5 Bade-Ratschläge:

  • Lerne zu schwimmen.

Wenn man schwimmen kann, dann ist es leichter sich und andere vor dem Ertrinken zu bewahren. Wenn du nicht schwimmen kannst, aber trotzdem ins Wasser gehen möchtest, ist es sehr wichtig, dass du einen Strand wählst, an dem die Wasserverhältnisse ruhig sind und wo du stehen kannst.

  • Gehe niemals allein ins Wasser.

Wenn man mit mehreren ins Wasser geht, ist es sicherer für alle. Mit mehreren Personen kann man schneller helfen, wenn etwas schiefläuft und es ist einfacher, sich gegenseitig im Auge zu behalten. Es ist wichtig, dass man beim Spielen im Wasser immer sicher ist und nie ohne Grund um Hilfe ruft.

  • Lerne das Wasser und den Wind zu lesen.

Benutze immer deine gesunde Vernunft und schau dir das Wasser an bevor du ins Wasser gehst. Du solltest die Tiefe des Wassers, die Strömung und die Richtung des Windes untersuchen bevor du ins Wasser gehst. Bei ablandigem Wind ist die Gefahr hoch, dass Spielzeuge sowie Luftmatratzen schnell auf das Meer abtreiben und das Risiko für Feuerquallen ist erhöht. Bei auflandigem Wind können kräftige Unterströmungen auftreten.

  • Lerne den Strand kennen.

Wenn du an einen Strand kommst, an dem du noch nie warst, dann frage die Rettungsschwimmer oder die Ortsansässigen, worauf du besonders achten musst bevor du ins Wasser gehst. Ein Strand kann nämlich voller unnötiger Überraschungen sein. Es ist außerdem wichtig, dass man die Hinweisschilder an den Stränden liest.

  • Lasse niemals deine Kinder aus den Augen.

Sei immer nahe bei deinen Kindern, sodass ihr euch die ganze Zeit hören und sehen könnt. Dadurch kannst du schneller reagieren falls etwas Unerwartetes passieren sollte. Selbst größere Kinder, die schwimmen können, sollte man im Auge behalten.

 

Quelle: TrygFonden und Dansk Svømmeunion.

 

Finde hier eine Übersicht mit bewachten Stränden.